„Schützenhilfe“ beim Fronleichnamsfest

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„Schützenhilfe“ beim Fronleichnamsfest

Eine abgelaufene Zulassung der Schützenkanone und der „Herrgotts-Schütze“ im Ruhestand. Das wären genügend Gründe gewesen, die Fronleichnamsprozession ohne die traditionellen Böllerschüsse zu begehen zu müssen. Dem sollte nicht so sein!

Da wurden kurzerhand die Profis der Bürgerwehr Wolfach angefragt, ob es ihnen möglich wäre, der Gemeinde Oberwolfach „Schützenhilfe“ zu gewähren.

Nach etwas organisatorischem Hin und Her bzgl. Schießgenehmigungen, evtl. Sperrung der Landstraße u. ä. erging schließlich die „Schießgenehmigung“ und somit auch der Auftrag an die Bürgerwehr, uns zu Fronleichnam zu begleiten.

Angeführt von Kommandant Werner Brüstle bezogen Sie Stellung beim Schießhäusle hoch über der Kirche.

Pünktlich zur Wandlung hallten 3 Donnerschüsse durch das Tal, so dass sich ein mancher Gottesdienstbesucher wunderte, wer hier die Kanone betätige.

Unten im Tal machte sich nach dem Gottesdienst die Prozession auf den Weg zu den 4 Altären.

Angeführt von der Trachtenkapelle und den Ministranten folgten die Schäppelmaidle der Trachtengruppe und trugen die Mutter-Gottes-Statue auf deren Schultern, während die Himmelträger Diakon Willi Bröhl den nötigen Schatten spendeten.

Zum Ende der Prozession bedankte sich Diakon Willy Bröhl bei allen Mitfeiernden, insbesondere bei der Bürgerwehr Wolfach für die Schützenhilfe, der Trachtenkapelle und der Trachtengruppe für die Begleitung der Prozession.

Verdienter Lohn für die Schützen war eine Einladung der Pfarrgemeinde. Im rustikalen Gespann aus Unimog und Kanone ging es dann zusammen mit der Trachtengruppe zum traditionellen Frühschoppen und anschließendem Mittagessen in die Gartenwirtschaft des nahegelegenen „3-König“.

Es waren sich alle einig, dass wenn man will sich viel bewegen lässt!

Text: Martin Welle

Fotos: Hans-Gottfried Haas , H. Buhlinger